
Das Auenland (Original: The Shire) ist ein leicht bewaldetes Hügelgebiet in Eriador, im Nordwesten von Mittelerde, das sich vom Fluss Baranduin (oder Brandywein, wie ihn die Hobbits nennen) im Osten etwa vierzig Wegstunden nach Westen bis zu den Fernen Höhen erstreckt.
Von den Fernen Höhen im Westen bis zum Baranduin erstreckt sich das Auenland über knapp 200 Kilometer in West-Ost-Richtung und knapp 250 Kilometer vom Norden von den Mooren und Hochmooren bis in den Süden zu den großen Marschen. Die wichtigste Stadt ist Michelbinge auf den Weißen Höhen im Westviertel, der Sitz des Bürgermeisters. Das Nordviertel ist für seine große Anzahl an jagbarem Wild und für sein Bier berühmt, das die Hobbits reichlich und zu jedem Anlass konsumieren. Das Südviertel ist bekannt für sein Pfeifenkraut, allen voran Alter Tobi. Das Pfeife-Rauchen erfreut sich bei den Hobbits größter Beliebtheit. Das Ostviertel ist ein wildes Gebiet, in dem man viele gute Pilze findet, vor allem am Rand des Alten Waldes.
Ein nominell zum Auenland gehörendes Gebiet ist Bockland, ein schmaler Landstrich an der Ostgrenze des Auenlandes. Es liegt zwischen dem Brandywein und dem Alten Wald und wird an der Ostseite von der Heckenanlage Hoher Hag umschlossen. Seine Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 30 Kilometer. Es wird autonom durch die Familie der Brandybocks verwaltet.Das Auenland ist die Heimat der Hobbits, die hier friedlich in kleinen Dörfern und vereinzelten Gehöften leben. Zu den bekanntesten Ansiedlungen zählen Hobbingen, Wasserau und Michelbinge. Dank des milden Klimas und der fruchtbaren Böden eignet sich die Gegend hervorragend zum Ackerbau.
(Quelle: ardapedia.herr-der-ringe-film.yooco.de)
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